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Hier noch ein paar Bilder aus dem tollen Shooting mit Lucia. Bei diesem Set habe ich Farbfolien (CTO) vor dem Blitz benutzt um die tolle Abendstimmung zu erzeugen. Tatsächlich war es noch taghell. Der Mood kam durch die leichte Unterbelichtung des Hintergrunds in Kombination mit dem warmen Licht des Blitzes. Auch dieses Art der Lichtsetzung zeige ich in meinen Workshops.

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Seit einiger Zeit arbeite ich vermehrt auch im Studio mit sogenannten kleinen Blitzen (Systemblitzen). Ich bin von dem Möglichkeiten begeistert und zeige in meinen Workshops und Coachings für Fotografen, wie man mit diesem günstigen und transportablem Licht, wenn man es „of camera“ einsetzt, tolle Bilder machen kann. Hier einige Beispiele aus einem aktuellen Shooting mit Angela.

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In der Businessfotografie liegt mein Schwerpunkt zwar auf Menschen in Ihren Unternehmen, aber manchmal sollen auch die Produkte der Firmen inszeniert werden. In der Werbefotografie kommt es neben einer guten Idee häufig auf technische Aspekte der Lichtsetzung an. So auch in dem Projekt, das ich für einen Kunden fotografiert habe.

Stefan Schaal, Köln, Businessfotograf, Werbefotograf, Kinderfotograf

Für dieses Set braucht man ein Aquarium, gefüllt mit warmen Wasser (sonst beschlagen die Wände) und mindestens zwei Systemblitze, die man auf geringer Leistung manuel auslöst. Durch die extreme kurze Abrenndauer wird die Bewegung und die Luftblasen eingefroren. Man fokussiert manuel (ich mache das mit einer Nikon D800 und fokussiere über den Lifeview in großer Vergrösserung). Dann wirft man die Gegenstände ins Wasser. Mit einem Kabelauslöser und etwas Übung gelingen aussergewöhnliche Aufnahmen.

Für den Hintergrund habe ich schwarzen Molton in einem Meter Abstand verwendet. Die Blitze standen links und rechts. Um Reflexe zu vermeiden kann man auch Waben verwenden. Meist geht es aber auch ohne.

Alle Bilder sind mit folgenden Einstellungen fotografiert: Nikon D800 mit 50mm, 1,4 Objektiv bei Blende 5,6 und 1/125 sec, ISO 250. Als Blitze habe ich einen SB-900 und eine SB-910 bei 1/32 Leistung verwendet. Ausgelöst wurden die Blitze mit einem SU-800 Funkauslöser von Nikon.

Stefan Schaal, Köln, Businessfotograf, Werbefotograf, KinderfotografBei diesem Bild habe ich die Flasche ins Aquarium gestellt und mit einer Gieskanne Wasser ins Aquarium geschüttet, wodurch die Lufblasen entstanden. Das Aquarium stand auf einer schwarzen Platte, wodurch die Reflexion am Boden erreicht wurde.

Stefan Schaal, Köln, Businessfotograf, Werbefotograf, KinderfotografDas Ganze funtioniert natürlich auch mit Obst….

Stefan Schaal, Köln, Businessfotograf, Werbefotograf, Kinderfotograf

Wenn man einen dritten Blitz zur Verfügung hat, kann man auch einen durchscheinenden Hintergrund erzeugen. Hier stand das Aquarium auf einer Milchglasscheibe und die Aufnahme wurde vertikal von oben gemacht. Dabei stand ein dritter Blitz unter dem Aquarium. Die Wellen habe ich mit einem Stück Plexiglas erzeugt. Das Set sah folgendermassen aus:

Stefan Schaal, Köln, Businessfotograf, Werbefotograf, Kinderfotograf

Vor einiger Zeit bin ich im Netz auf die großartigen Arbeiten des britischen Kollegen Niall Benvie gestoßen. Er fotografiert mit einem Druchlicht-Set Pflanzen und Tiere in Ihrer natürlichen Umgebung (vor Ort) vor einem weissen Hintergrund. Die Ergebnisse sehen unglaublich aus. Bei dieser Art Fotografie werden weder Pflanzen abgeschnitten, noch Tiere betäubt oder getötet.

Man brauch für diese Fotos nur zwei Stative, zwei System- oder Studioblitze, eine Softbox und eine transluzierende Plexiglasplatte aus dem Baumarkt. Hier einige Ergebnisse meiner ersten Versuche:

Sacret Heart

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Stefan Schaal, Businessfotograf, Industriefotograf, Modefotograf, Köln, Portraitfotograf

Comp 1

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Eine willkommene Abwechslung sowie einen kreativen Ausgleich zur Businessfotografie und Peoplefotografie finde ich regelmässig in der Natur. Obwohl ich mit Schwerpunkt kein Naturfotograf bin, bieten sich hier immer interessante Motive und Möglichkeiten zur kreativen Entfaltung als Fotograf. Eine davon sind abstrakte Naturfotos mit der Panning-Technik. Wie das funktioniert und was die Erfolgsfaktoren sind erkläre ich im Folgenden.

(c) Stefan Schaal Businessfotograf, Modefotograf, Peoplefotograf

(c) Stefan Schaal

Um solche Fotografien zu erstellen, braucht man eine relativ lange Belichtungszeit, die man über das komplette Schliessen der Objektivblende und eine möglichst geringe ISO-Zahl erreicht. Idealerweise liegt die Verschlusszeit zwischen 1/20 und einer 1/4 sec. Falls die Blenden und ISO-Einstellungsmöglichkeiten nicht ausreichen, kann man auch einen zusätzlichen Grau- oder ND-Filter verwenden.

Stefan Schaal, Businessfotograf, Modefotograf, Peoplefotograf

(c) Stefan Schaal

Zur Erzielung des verwischten Effektes wird die Kamera während des Auslösens vertikal mit gleichbleibender Geschwindingkeit nach unten bewegt. Das erfordert zuerst eine gewisse Übung, gelingt aber schnell, wenn man das Gefühl für die richtige Bewegungsgeschwindigkeit je nach Verschlusszeit bekommen hat. Um gerade Linien zu erhalten starte ich die Kamerabewegung schon vor dem Auslösen. Der gleiche Effekt funktioniert natürlich auch mit horizontalen Kamerabewegungen, z.B. aus einem fahrenden Auto oder Zug. Auch durch Zoomen während der Auslösung kann ein ähnlicher, dann radialer Wischeffekt erzielt werden. Die gleiche Technik habe ich auch in einem vorherigen Blogeintrag verwendet.

Stefan Schaal, Businessfotograf, Modefotograf, Peoplefotograf

(c) Stefan Schaal

Um diese eindrucksvollen, verwaschenen Strukturen zu erhalten sollten bei der Aufnahmeplanung einige Punkte berücksichtig werden. Zum Einen das Motiv. Am besten eigenen sich vertikale Strukturen, wie z.B. Baumstämme, Äste, Stauden und Blüten. Dabei sollte auf hohe Kontraste und interessante Farbunterschiede zwischen Vorder- und Hintergrund geachtet werden (z.B. Birkenstämme vor dunklem Hintergrund, leuchtendes Laub oder vertrocknetes, gelbes Gras am Boden, helle Sonne im Vordergrund). Ferner sollte ein Teleobjektiv für die Aufnahme verwendet werden, um eine Verdichtung des Motives zu erzielen. Brennweiten zwischen 100 und 200 mm funktionieren dabei je nach Motiv am Besten. Ich fotografiere diese (wie alle anderen meine Fotos auch) immer im RAW-Format. In der Nachbearbeitung müssen ggf. die Schwärzen und der Kontrast noch etwas angepasst werden. Mehr ist nicht nötig. Ich hoffe die Tipps in diesem Tutorial waren hilfreich und freue mich über Feedback und Anmerkungen.

Letzte Woche durfte ich die neugestalteten Business-Zimmer in Kölner Astor Apparhotel fotografieren. Dabei habe ich die Gelgenheit genutzt und mit Maria eine freie Editorial-Strecke fotografiert. Zum Einsatz kam diesmal nur entfesselt ausgelöste Systemblitze. Ein SB-800, ein SB-900 und ein SB-910, die per Infrarot mit der SU-800 Steuereinheit im manuellen Modus ausgelöst wurden. Als Lichtformer diente ein Beauty-Dish für Aufsteckblitze von Calumet und ein Snoot.

(c) Stefan Schaal

(c) Stefan Schaal

(c) Stefan Schaal

(c) Stefan Schaal

(c) Stefan Schaal

(c) Stefan Schaal

(c) Stefan Schaal

(c) Stefan Schaal

(c) Stefan Schaal

(c) Stefan Schaal

Der Herbst ist eine besondere Jahreszeit. Die Blätter der Bäume färben sich in leuchtendem Rot und Gelb. Gleichzeitig ziehen Stürme über das Land und blasen das Laub von den Bäumen. Abends wird es früh dunkel und es dominieren kalte und dunkle Farben.

Bei einem Spazierung entang des Rautenstrauch-Jost Kanals und auf dem Melatenfriedhof in Köln boten sich zahlreiche schöne Herbstmotive. Um der Stimmung der Jahreszeit gerecht zu werden, habe ich bei Aufnahmen mit langer Verschlusszeit (1/8 sec) aufgenommen und während der Auslösung die Kamera vertikal bewegt. Das resultiert in abstrakten, dynamischen Bildern, die die stürmische Stimmung im Herbst visualisieren.

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