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Wenn ich die Webseiten der meisten Firmen ansehe, bin ich immer schnell gelangweilt von den Portraitfotos der Mitarbeiter. Die meisten Bilder sind statisch, angestrengt und langweilig vor hellem Hintergrund oder im Büro. Dabei sind die Mitarbeiter doch das wichtigste Kapital der Unternehmen. Sympathie und Kompetenz sind wie in allen Lebensbereichen sehr wichtig. Dies muss das Foto als erster Eindruck einer Person, die man noch nicht kennt, auch transportieren und ist wichtiger als eine gut designte Visitenkarte – gerade im Vertrieb. Sonst wird man gar nicht zu einem Gespräch eingeladen. Vertriebsmitarbeiter sind meist unterwegs zum Kunden. Warum nicht die Möglichkeiten nutzen und Portraits „unterwegs“ machen? Das hat ein Kunde von mir umgesetzt. Die Bilder sind toll geworden und erreichen die Kunden.

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Im Studio oder Büro sind die Mitarbeiter meist gehemmt, wenn man als Fotograf mit großen Blitzanlagen an den Start geht. Daher erstelle ich Businessportraits unter solchen Bedingungen gerne mit Dauerlicht und sehr lichtstarken Objektiven. Das hat den Vorteil, dass man die Bilder quasi ohne das der Protagonist es merkt machen kann und deutlich schneller zum Ziel kommt. Wenn es nicht ständig blitzt und der Fotograf hektisch Anweisungen gibt, werden die Portrait viel natürlicher und sympathischer, wie die folgenden Beispiele aus meinem Studio zeigen.

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Nicht nur Haare schneiden und Frisuren formen sind Themen bei Friseuren, auch Kopf-, Nacken- und Schultermassagen sind Teil des Wohlfühlprograms. Das wird im Rahmen der Ausbildung fleissig geübt, wie im Salon von Janette Meinl in Köln.

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Gestern hatte ich die Gelegenheit die Betriebsstätte der Oettinger Brauerei in Mönchengladbach zu besichtigen. Ich war beeindruckt von der eingesetzten Technik und dem Durchsatz, der damit erzielt wurde. Auch hier hat sich meine neue Lieblingskamera, die Fujifilm X-T1,  in der Jackentasche bewährt. In der Abfüllung herrschte fast kein Licht und ich hatte natürlich kein Stativ dabei. Trotzdem gelangen bei ISO 1000 mit dem 23 mm 1,4 Objektiv brauchbare Aufnahmen.

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In der Businessfotografie liegt mein Schwerpunkt zwar auf Menschen in Ihren Unternehmen, aber manchmal sollen auch die Produkte der Firmen inszeniert werden. In der Werbefotografie kommt es neben einer guten Idee häufig auf technische Aspekte der Lichtsetzung an. So auch in dem Projekt, das ich für einen Kunden fotografiert habe.

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Für dieses Set braucht man ein Aquarium, gefüllt mit warmen Wasser (sonst beschlagen die Wände) und mindestens zwei Systemblitze, die man auf geringer Leistung manuel auslöst. Durch die extreme kurze Abrenndauer wird die Bewegung und die Luftblasen eingefroren. Man fokussiert manuel (ich mache das mit einer Nikon D800 und fokussiere über den Lifeview in großer Vergrösserung). Dann wirft man die Gegenstände ins Wasser. Mit einem Kabelauslöser und etwas Übung gelingen aussergewöhnliche Aufnahmen.

Für den Hintergrund habe ich schwarzen Molton in einem Meter Abstand verwendet. Die Blitze standen links und rechts. Um Reflexe zu vermeiden kann man auch Waben verwenden. Meist geht es aber auch ohne.

Alle Bilder sind mit folgenden Einstellungen fotografiert: Nikon D800 mit 50mm, 1,4 Objektiv bei Blende 5,6 und 1/125 sec, ISO 250. Als Blitze habe ich einen SB-900 und eine SB-910 bei 1/32 Leistung verwendet. Ausgelöst wurden die Blitze mit einem SU-800 Funkauslöser von Nikon.

Stefan Schaal, Köln, Businessfotograf, Werbefotograf, KinderfotografBei diesem Bild habe ich die Flasche ins Aquarium gestellt und mit einer Gieskanne Wasser ins Aquarium geschüttet, wodurch die Lufblasen entstanden. Das Aquarium stand auf einer schwarzen Platte, wodurch die Reflexion am Boden erreicht wurde.

Stefan Schaal, Köln, Businessfotograf, Werbefotograf, KinderfotografDas Ganze funtioniert natürlich auch mit Obst….

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Wenn man einen dritten Blitz zur Verfügung hat, kann man auch einen durchscheinenden Hintergrund erzeugen. Hier stand das Aquarium auf einer Milchglasscheibe und die Aufnahme wurde vertikal von oben gemacht. Dabei stand ein dritter Blitz unter dem Aquarium. Die Wellen habe ich mit einem Stück Plexiglas erzeugt. Das Set sah folgendermassen aus:

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