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Tech Tips

Letzte Woche habe ich mir das großartige Lastolite Grid-Set für Systemblitze bestellt. Neben den zwei Waben enthält es auch noch zwei Halter für Farbfolien und einen entsprechenden Foliensatz. Ich wollte das neue Equipement natürlich sofort austesten und konnte meine beiden Nachbarinnen Isabel und Aylin für einen schnellen Test im Stadtwald überreden. Das Set ist wirklich klasse und vom Handling genau auf die Arbeit on Location abgestimmt. Besonders gut hat mit der Magentmechanismus zur Bestigung der Lichtformer am Rahmen gefallen.

Hier ein paar der Ergebnisse. Ausser einem SB-910 von Nikon mit dem Lastolight Set kamen ein Elinchrome Ranger Quadra mit Wabenreflektor und ein Ranger mit Beauty Dish zum Einsatz.

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Nach längerer Zeit möchte ich mal wieder über technisches Equipment berichten. Für unseren Ausflug nach New York habe ich eine Alternative zu meiner Nikon Ausrüstung gesucht um nicht jeden Tag Kiloweise Gear mitschleppen zu müssen. Auf der diesjährigen Photokina habe ich bei Fujifilm den tollen Vortrag des Kollegen Zack Arias über seine Erfahrungen mit der Fuji XT-1 gehört. Ich war begeistert von der Bildqualität und den Möglichkeiten, die dieses kleine Wunderwerk ermöglichte und habe mir einen Body mit dem 23mm 1,4 Objektiv zugelegt (35mm Kleinbildäauivalent). Das gesamte Set-up passt in meine Jackentasche. Ich bin absolut begeistert und lege die Kamera quasi nicht mehr aus der Hand. Selbst unter schwierigsten Lichtsituationen erzeugt die Kamera ein knackscharfes Bild mit ausgewogenen, natürlichen Farben. Auch das Objekt ist großartig. Selbst mit 35 mm sind toll Portraits möglich. Als nächstes steht daher auch das neue 56 mm 1,2 Objektiv auf meinem Wunschzettel.

Wenn man eine „immer dabei“ Kamera sucht, mit der man professionelle Fotos machen will, die auch gedruckt werden können, ist die Fuji XT-1 eine wirkliche Alternative zu einer DSLR. Allerdings ist der Preis schon recht hoch. Das Investment lohnt sich aber und der Rücken des Fotografen bedankt sich über die Gewichtsersparnis.

Hier einige Portraits meines Sohnes von der Reise aufgenommen mit der Fujifilm XT-1:

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Auch im Urlaub habe ich wieder eine schöne Location für meine bewegten Landschaften gefunden. Wichtig ist bei diesen Aufnahmen zur Verdichtung des Motivs ein längere Brennweite (100 – 200mm) zu benutzen sowie eine ausreichend lange Verschlußzeit (0,5 bis ca. 2 sec.). Um optimale Ergebnisse zu bekommen muss man mit der Verschlusszeit und der Kamerabewegung während der Auslösung etwas experimentieren. Um gerade Strukturen zu erzielen starte ich die Kamerabewegung schon vor der Auslösung. Ähnliche Effekte kann man übrigens auch erzielen, wenn man sich selber bewegt und das Motiv statisch ist. Dies hat z.B. Rolf Sachs eindrucksvoll in seiner Serie „Camera in Motion“ aus fahrenden Zügen gemacht.

Stefan Schaal; Businessfotograf; Portraitfotograf; Modefotograf; Editorial; Köln; Kinderfotograf

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Location: Folonica, Italien EXIF: 200 mn, Bl. 18, 0,5 – 1,3 sec

Vor einiger Zeit bin ich im Netz auf die großartigen Arbeiten des britischen Kollegen Niall Benvie gestoßen. Er fotografiert mit einem Druchlicht-Set Pflanzen und Tiere in Ihrer natürlichen Umgebung (vor Ort) vor einem weissen Hintergrund. Die Ergebnisse sehen unglaublich aus. Bei dieser Art Fotografie werden weder Pflanzen abgeschnitten, noch Tiere betäubt oder getötet.

Man brauch für diese Fotos nur zwei Stative, zwei System- oder Studioblitze, eine Softbox und eine transluzierende Plexiglasplatte aus dem Baumarkt. Hier einige Ergebnisse meiner ersten Versuche:

Sacret Heart

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Stefan Schaal, Businessfotograf, Industriefotograf, Modefotograf, Köln, Portraitfotograf

Comp 1

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Eine willkommene Abwechslung sowie einen kreativen Ausgleich zur Businessfotografie und Peoplefotografie finde ich regelmässig in der Natur. Obwohl ich mit Schwerpunkt kein Naturfotograf bin, bieten sich hier immer interessante Motive und Möglichkeiten zur kreativen Entfaltung als Fotograf. Eine davon sind abstrakte Naturfotos mit der Panning-Technik. Wie das funktioniert und was die Erfolgsfaktoren sind erkläre ich im Folgenden.

(c) Stefan Schaal Businessfotograf, Modefotograf, Peoplefotograf

(c) Stefan Schaal

Um solche Fotografien zu erstellen, braucht man eine relativ lange Belichtungszeit, die man über das komplette Schliessen der Objektivblende und eine möglichst geringe ISO-Zahl erreicht. Idealerweise liegt die Verschlusszeit zwischen 1/20 und einer 1/4 sec. Falls die Blenden und ISO-Einstellungsmöglichkeiten nicht ausreichen, kann man auch einen zusätzlichen Grau- oder ND-Filter verwenden.

Stefan Schaal, Businessfotograf, Modefotograf, Peoplefotograf

(c) Stefan Schaal

Zur Erzielung des verwischten Effektes wird die Kamera während des Auslösens vertikal mit gleichbleibender Geschwindingkeit nach unten bewegt. Das erfordert zuerst eine gewisse Übung, gelingt aber schnell, wenn man das Gefühl für die richtige Bewegungsgeschwindigkeit je nach Verschlusszeit bekommen hat. Um gerade Linien zu erhalten starte ich die Kamerabewegung schon vor dem Auslösen. Der gleiche Effekt funktioniert natürlich auch mit horizontalen Kamerabewegungen, z.B. aus einem fahrenden Auto oder Zug. Auch durch Zoomen während der Auslösung kann ein ähnlicher, dann radialer Wischeffekt erzielt werden. Die gleiche Technik habe ich auch in einem vorherigen Blogeintrag verwendet.

Stefan Schaal, Businessfotograf, Modefotograf, Peoplefotograf

(c) Stefan Schaal

Um diese eindrucksvollen, verwaschenen Strukturen zu erhalten sollten bei der Aufnahmeplanung einige Punkte berücksichtig werden. Zum Einen das Motiv. Am besten eigenen sich vertikale Strukturen, wie z.B. Baumstämme, Äste, Stauden und Blüten. Dabei sollte auf hohe Kontraste und interessante Farbunterschiede zwischen Vorder- und Hintergrund geachtet werden (z.B. Birkenstämme vor dunklem Hintergrund, leuchtendes Laub oder vertrocknetes, gelbes Gras am Boden, helle Sonne im Vordergrund). Ferner sollte ein Teleobjektiv für die Aufnahme verwendet werden, um eine Verdichtung des Motives zu erzielen. Brennweiten zwischen 100 und 200 mm funktionieren dabei je nach Motiv am Besten. Ich fotografiere diese (wie alle anderen meine Fotos auch) immer im RAW-Format. In der Nachbearbeitung müssen ggf. die Schwärzen und der Kontrast noch etwas angepasst werden. Mehr ist nicht nötig. Ich hoffe die Tipps in diesem Tutorial waren hilfreich und freue mich über Feedback und Anmerkungen.

Hier nun das versprochene Tutorial zum dramatischen Licht mit Systemblitzen. Bei der Serie kamen zwei Nikon Aufsteckblitze zum Einsatz – ein SB 900 mit einer Lumiquest Softbox auf der linken Seite als Hauptlicht und ein SB 910 rechts hinter dem Model auf 200 mm gezoomt ohne Lichtformer als Kantenlicht. Da es schon recht dunkel war habe ich das Bild mit einer Nikon D3 auf einem Stativ und 1/5 sec bei Blende 5 und ISO 400 mit einem 85mm, 1,4 Objektiv aufgenommen um noch etwas Zeichnung im Hintergrund zu erzielen und die richtige Belichtung für den Mond zu erreichen.

Die beiden Nikon Systemblitze wurden dieses Mal nicht im TTL Modus über einen weiteren Blitz auf dem Hotshoe ausgelöst, sondern im manuellen Modus mit den Funkauslösern von Calumet wobei der linke Blitz den rechten Blitz für das Kantenlicht triggerte. Das hat den Vorteil mit konstanter Blitzstärke arbeiten zu können und reproduzierbare Ergebnisse bei unterschiedlichen Brennweiten und Bildausschnitten zu erzielen. Man muss nur die Beleuchtungsstärke am jeweiligen Blitz manuel einstellen und kann das nicht wie im TTL Modus von der Kamera oder dem Blitz auf der Kamera steuern. Ein besonderer Effekt kann über das Kantenlicht erzielt werden. Je nach Neigung des Blitzes zum Objekt kann man ein reines Kantenlicht oder auch Überstrahlungen (wenn der Blitz leicht ins Objektiv scheint) erzielen, die je nach Geschmack auch eine interessante Lichtstimmung erzeugen. Das Streulicht kann man allerdings durch Lichtformer und Waben für die Auftsteckblitze (gibt es auch bei Calumet) oder auch durch Abschattung mit der Hand verhindern. Welches Licht gefällt Euch am Besten?

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Gestern war die wunderbare Kristina wieder zu Besuch und wir haben das traumhafte Sommerwetter für ein Projekt genutzt. Inspiriert durch das großartige Buch She von Lise Sarfati und die Arbeiten des New Yorker Fotografen-Duos Formento + Formento entschied ich mich für eine etwas dramatisches Lichtset-up. Hierbei konnte ich wieder von den großartigen Nikon-Systemblitzen profitieren, die im FP-Kurzzeitsync Modus eingesetzt wurden. Um den Hintergrund ausreichend abzudunkeln verwendete ich eine Verschlußzeit von 1/320 Sec bei Blende 8. Das Hauptlicht war ein SB-910 mit einer Calument Softbox, den ich im TTL-Modus bei +/- 0EV mit einem SB-900 auf der Kamera auslöste (hat trotz Sonnenlicht und Photozelle auf der „falschen Seite“ funktioniert). Hier die Ergebnisse:

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Copyright Stefan Schaal

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Im Rahmen des Roadmovie-Shootings vor einigen Wochen haben wir auch Werbefotos zum Thema Hochzeiten erstellt. Hochzeitsmotive müssen ja nicht immer klassisch sein. Hier einige Inspirationen für die Inszenierung von Hochzeiten.

Als Licht kamen wieder die großartigen Quadra Ranger von Elinchrom zum Einsatz. Diesmal mit dem High Performance Reflektor für das Kantenlicht und einem 70 cm Beauty Dish als Hauptlicht.

Copyright Stefan Schaal

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Vor einiger Zeit hatte ich den Auftrag einer Kosmetik-Firma Ihre Produkte in der Natur zu fotografieren. Da es um Weidenrinde als Inhaltsstoff ging, fuhr ich mit meinem Assistenten an den Niederrhein, wo es schöne Kopfweiden gibt. Als wir einen geeigneten Baum gefunden hatten und das Equipment aufgebaut hatten war ich plötzlich arbeitslos, da mein Assistent seine Kamera auspackte und die Regie übernahm….

Auch hier noch ein kleiner Tip aus der Praxis. Wir benutzen einen entfesselt ausgelösten SB-910 Systemblitz von Nikon mit einer Firely Softbox um die harten Schatten des Sonnenlichtes im Baum (wo das finale Bild entstand) aufzuhellen. Bei viel Sonnenlicht funktioniert die entfesselte Auslösung über die Photozellen häufig nicht zuverlässig. Daher wurde der Blitz mit einem Funkauslöser von Calumet gezündet. Das funktioniert mit dem Sender auf der Kamera und dem Empfänger unter dem Blitz einwandfrei. Man kann dabei allerdings nicht die TTL-Funktion nutzen, sondern muss die Blitzstärke manuell einstellen.

Letzte Woche ergab sich spontan eine Gelegenheit mal wieder draussen zur arbeiten. Der Rhein in Köln hat zur Zeit aufgrund der Schneeschmelze Hochwasser. Am leicht überspülten Ufer ergab sich dabei eine Stimmung, die etwas an die Bayous in New Orleans errinnert. Hier die Impressionen….

Zum Einsatz kamen diesmal zwei Elinchrome Ranger Quadras. Für das Kantenlicht verwendete ich den High Performance Reflektor. Wenn das Licht dabei leicht in das Kameraobjektiv scheint, bekommt man diese leichten Überstrahlungen, die die Stimmung noch unterstreichen. Das funktioniert bei Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit am Besten, das das Licht dann zusätzlich noch gestreut wird.

Copyright Stefan Schaal

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