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Der Sommer ist da und unser Sohn wieder beim Tennis aktiv. Eine prima Gelegenheit den kontinuuerlichen Outofokus der Fuji X-T2 zu testen. Ich bin begeistert und werde die Kamera nun auch für Aktion-Aufträge einseten.

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Ich arbeite nun ein Jahr hauptsächlich mit der X-T1 von Fuji. In der Zeit habe ich, da ich meist unbewegliche Motive fotografiere, noch nie den kontinuierlichen Autofokus benutzt. Der Fokus ist auch im S-Modus nicht ganz so schnell, wie bei meinen Nikon DSLRs, dafür aber extrem präzise. Bei einem Spaziergang mit meinen Sohn habe ich nun den C-Modus getest und war überrascht wie gut der Autofokus auch bei beweglichen Motiven funktioniert. Allerdings klappt das bei mir nur, wenn ich ein einzelnes Feld zum Fokussieren auswähle und im schnellen Serienbildmodus arbeite.Was mir besonders gut an der Kamera gefällt, ist das klappbare Display. Das ist nicht nur in der Streetphotography ein Vorteil. Man kann man auch sehr dynamische Perspektiven mit der Kamera auf dem Boden wie auf den Bildern unten erreichen und hat trotzdem die Kontrolle über das Motiv. Das ist mit einer DSLR nicht so einfach möglich. Bei der zukünftigen X-T2 kann das Display auch vertikal gekippt werden – ein echtes Plus,  das die Funktionalität der Kamera nochmal erweitert.

Mein Fazit: Für Sportfotografie würde ich die Kamera (noch) nicht einsetzen, aber fast alles Andere meistert sie problemlos. Ich bin gespannt auf Weiterentwicklung des Autofokus bei der X-T2. Vielleicht steige ich ja dann vollständig um….

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Nachdem ich schon so begeistert von der Fuji XT-1 mit dem 23mm Objektiv war, habe ich mir nun auch das großartige 56mm 1,2 Objektiv gekauft und war sehr gespannt, wie Portraits mit dieser Kombination werden. Nach einem ersten, spontanen Test in meiner Küche bei extrem wenig Licht, bin ich absolut begeistert. Eine großartige Kamera und ein unglaubliches Objektiv. Vielen Dank an mein Model Tia.
Stefan Schaal, Köln, Industriefotograf, Businessfotograf, Werbefotograf, Kinderfotograf

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Ein Highlight dieses Jahres war für mich der Besuch des The Photobook Museum. Im ehemaligen Carlswerk in Köln hat Markus Schaden parallel zur diesjährigen Photokina in einer großartig kuratierten und präsentierten Ausstellung eine beeindruckende Show zeitgenössischer Photographie zusammengestellt. Für mich war der Besuch eine großartige Inspiration. Mein persönliches Highlight waren die Arbeiten von Todd Hido, von dessen Werk ich absolut begeistert bin. Ich habe mir gerade bei Walter König sein aktuelles Buch gekauft – absolut empfehlenswert!

Hier einige Impressionen meines Besuches des The Photobook Museum mit meinem Sohn.

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Nach den ersten Erfahrungen mit der Fuji XT-1 und dem 23mm 1,4 Objektiv in New York war ich so begeistert, das ich mir auch die Portraitbrennweite, das XF 56 mm 1,2 Objektiv bestellt habe. Ich habe mich bewusst für das ältere Modelle ohne APD Filter entschieden. Zum Einen ist es inklusive der aktuellen Cash Back Aktion von Fuji gut 350 Euro günstiger. Ein weiteres Entscheidungskriterium war, das der APD Filter gut einen Bledenwert Licht schluckt, was bei einem Objektiv mit 1,2 Anfangsblende ja nicht unbedingt gewünscht ist. Auch konnte ich in Blogs von Kollegen, die beide Ojektive gegeneinander getestet haben, keinen signifikanten Vorteil der APD Variante finden. Das war auch der Tenor der Tests.

Das XF 56 mm 1,2 ist aber ein unglaublich geniales Objektiv an der XT-1. Die Schärfe und das Bokeh sind fantastisch und der Autofokus ist im Vergleich zum meinem bisherigen Lieblingsobjektiv, dem 23mm 1,4 nur unwesentlich langsamer. Bei schwachem Licht findet das 56mm Objektiv nicht immer auf Anhieb sofort den Fokuspunkt. Wenn es jedoch lockt, ist die Schärfe auf dem Punkt und beeindruckend. Bei 85 mm Kleinbildäquivalent ist das aber auch nicht so wichtig. Es ist eine Portraitbrennweite oder für inszenierte Sets nicht für schnelle Street Photography wie das 23mm 1,4, das hier eine beeindruckende Performance zeigt.

Hier zwei Testbilder mit dem XF 56 mm 1,2. Beide sind mit available Light und Auto-Weissabgleich aufgenommen worden 1/60 sec,  Bl 1,2, ISO 800.

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Besonders in der Nacht entwickelt die Stadt mit Ihren Lichtern einen unglaublichen Charme, vor allem wenn sich die Lichter in den nassen Strassen spiegeln.

Ich war wieder absolut begeistert vom Dynamikumfang und der Qualität der Bilder meiner neusten Errungenschaft der Fujifilm XT-1. Die Aufnahmen entstanden freihändig bei ISO 800. Ein einziges Bild habe ich mit meiner Standardausrüstung einer Nikon D3 mit dem 24-70mm Objektiv aufgenommen.

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Meine Eindrücke der Stadt habe ich in einem Fotobuch zusammengefasst, das bei Blub bestellt werden kann.



Vor einigen Tagen hat mich das Portal Berufsfotografen.de, auf dem ich vertreten bin, um ein Interview gebeten.

Das hat mich sehr gefreut, da neben den Fotoreferenzen, der Bildsprache und der Kundenliste heute eine Menge mehr Dinge für einen Fotografen wichtig sind um eine Kampagne erfolgreich zu produzieren, z.B. Projektmangement, Kommunikation und Teamführung. Herausragende Arbeiten entstehen immer in einem mehr oder weniger großen Team, das der Fotograf führen und für seine Idee begeistern muss.

Darüber hinaus sind die gestellten Fragen auch ein Implus die eigene Position kritisch zu hinterfragen und ggf. neu zu adjustieren.

Hier das ungekürzte Interview ….

„Preisdumping ist nur ein Mittel, die Insolvenz hinauszuzögern“ –

Fotograf Stefan Schaal über seine Einstellung zur Fotografie

BF: Herr Schaal, was ist für Sie das Tolle am Beruf, warum sind Sie Fotograf geworden?

Stefan Schaal: Die Leidenschaft und die Interaktion mit kreativen Menschen war meine größte Motivation. Das ist ein Prozess, der in einer Lebenseinstellung mündet. Mich fasziniert es, mit Menschen zu arbeiten und eine Aufgabenstellung, die an mich herangetragen wird, technisch und visuell gemeinsam mit meinen Protagonisten zu einem tollen Ergebnis zu bringen. So arbeite ich meist mit Stylisten, Visagisten, Kreativen und den Auftraggebern daran, dass das Resultat zum einem meine eigene Handschrift als Fotograf trägt, aber natürlich auch die Anforderungen des Kunden und der Agentur erfüllt. Dabei eröffnen sich mir unglaublich spannende und faszinierende Welten, die ich ohne Kamera nie betreten hätte. Die Verantwortung für ein Projekt, das Budget, das Team und die Herausforderung, die Aufgabenstellung in ein für den Kunden optimales Ergebnis zu übersetzen und abzuliefern, sind die Faktoren, die mich in dem Beruf begeistern.

BF: Welche fotografische Ausbildung haben Sie und seit wann sind Sie als Fotograf selbstständig?

Stefan Schaal: Ich bin ein klassischer Quereinsteiger. Nach einer Ausbildung in analoger Reportage- und Reprofotografie bei der Bundeswehr habe ich Luftaufklärungsbilder entwickelt. Im Anschluss studierte ich zunächst Molekularbiologie, um nach der Promotion dann fünfzehn Jahre als Unternehmensberater zu arbeiten. Während dieser Zeit habe ich meinen fotografischen Stil ständig weiterentwickelt und die Fotografie als Nebenberuf betrieben. 2009 fragte mich der Knesebeck Verlag, ob ich ein Buch für Sie fotografieren würde. Der Erfolg des Buches und das überwältigende Feedback des Verlages, und der Kunden waren für mich der Auslöser, mich ganz auf die Fotografie zu fokussieren. Das war für mich dann auch der Start der Selbständigkeit als Fotograf. Über das bei dem Projekt gewonnene Kontaktnetzwerk kamen schnell die ersten anspruchsvollen Aufträge.

BF: Sie bieten von People- über Portrait-, Kinder- und Industrie- bis Werbefotografie ein breites Spektrum an, wo liegt Ihr Schwerpunkt und wer sind typischerweise Ihre Auftraggeber?

Stefan Schaal: Mein Fokus ist die Menschenfotografie. Menschen mit ihrer Eigenart, Persönlichkeit und ihren Fertigkeiten zu portraitieren, stellt den Schwerpunkt meiner Arbeit dar. Im Bereich der Industrie- und Businessfotografie sind es die Menschen in Interaktion mit Ihrem Unternehmen, Ihrer Kreativität und Exzellenz, die den Erfolg eines Unternehmens bestimmen. Der Vorstandsvorsitzende ist für mich genau so wichtig, wie der Arbeiter an einer Maschine, im Führerstand eines ICE, oder der Künstler in seinem Atelier. Emotionale Exzellenz ist, was ich mit meinen Arbeiten darstellen möchte. Das Gleiche gilt auch für die Werbefotografie. Positive Menschen, emotional inszeniert, sind die besten Botschafter einer Marke oder für ein Produkt. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Kinder- und Kindermode-Fotografie. Ich arbeite besonders gerne mit Kindern, die mich mit Ihrer Energie, Neugier, Charme und ihrer Offenheit inspirieren. Die Modefotografie fasziniert mich mit Ihrer Möglichkeit zur kreativen Entfaltung und der inspirierenden Zusammenarbeit mit kreativen Menschen.

BF: Welche waren Ihre schönsten Aufträge?

Stefan Schaal: Das ist eine schwer zu beantwortende Frage. Jeder Auftrag ist eine besondere Herausforderung. Das Gefühl, wenn der Kunde am Ende des Tages zufrieden ist, ist großartig. Für mich sind Aufträge, bei denen ich etwas Neues ausprobieren und mich weiterentwickeln kann, immer sehr herausfordernd. Aber auch Aufträge an besonderen Orten, zum Beispiel meine Portraits von Frauen in Ihren Schlössern, sind sehr interessant. Die schönsten Aufträge sind für mich die, bei denen mir freie Hand bei der Konzeption gelassen wird und wo ich meine fotografische Sichtweise und Handschrift in das Endergebnis einbringen kann.

BF: Sehen Sie sich als Künstler und die Fotografie als Berufung oder ist das ein ganz normaler Job?

Stefan Schaal: Fotografie als visuelles Medium und als kreativer Raum fasziniert mich. Meine Kamera ist mein ständiger Begleiter und ich finde auch abseits von Kampagnen und Aufträgen ständig Stimmungen und Eindrücke, die ich für mich oder als freie Arbeiten visualisiere. Diese Arbeiten dienen zum einen der Weiterentwicklung meiner Bildsprache, aber auch als Referenz für meine Kunden. Ich bin der Meinung, dass zwischen Berufung und Kunst kein Unterschied besteht. Wobei Kunst ja ein sehr dehnbarer und von persönlichen Vorlieben geprägter Begriff ist. Letztendlich muss die Fotografie natürlich als Job das Einkommen sichern. Aber ohne das kreative Gespür und den künstlerischen Anspruch ist es in der heutigen Zeit und Marktsituation sehr schwierig, als Fotograf langfristig erfolgreich zu sein und finanziell zu überleben.

BF: Wie wird man als Fotograf erfolgreich und wie behauptet man sich möglichst lange?

Stefan Schaal: Da hat sicherlich und hoffentlich jeder Fotograf sein eigenes Erfolgsrezept. Aus meiner Sicht ist eine eigene Handschrift / Bildsprache, eine klare Fokussierung und ein gut gepflegtes Kontaktnetzwerk, essentiell. Professionelle Ergebnisse, sowie gute und belastbare Referenzen sind die Voraussetzung, sich langfristig im Markt zu behaupten. Darüber hinaus sollte sich jeder Fotograf ständig hinterfragen und weiterentwickeln. Der Markt und die Kunden tun es ja schließlich auch. Die Passion für das was man tut, zu kommunizieren und zu leben und bei jedem Auftrag die „Extra Meile“ zu gehen, sei es in der Konzeption, dem Shooting oder der Postproduction, ist meiner Erfahrung nach eines der wichtigsten Kriterien für den langfristigen Erfolg. Preisdumping ist dagegen nur ein Mittel, die Insolvenz etwas hinauszuzögern.

BF: Welchen Weg raten Sie jungen Menschen, die heutzutage Fotograf werden wollen?

Stefan Schaal: Da gibt es aus meiner Sicht keinen Königsweg. Extrem wichtig ist: Wer Fotograf werden will, muss fotografieren. Also fotografiert, soviel Ihr könnt. Findet Euer Thema, das Euch richtig begeistert (nur da kann man bessere Fotos machen als alle anderen, die auch fotografieren).  Entwickelt Euren Stil, Euer Licht und Eure Bildsprache. Aus meiner Sicht gibt es zwei vielversprechende Wege erfolgreich zu werden: Eine Fotoassistenz, wenn Ihr schon Euer Thema und Stil gefunden habt und einen Fotografen findet, der genau das macht. Die Erfahrung, die Ihr im Kundenmanagement, der Akquise und der täglichen Arbeit macht, ist in Geld nicht aufzuwiegen. Wenn Ihr noch nicht genau wisst, wo Euer Fokus liegen wird, strebt ein Studium an einer renommierten Hochschule an. Da bekommt Ihr neben einem guten Handwerkszeug einen Überblick über die Branche, Kontakte zu erfolgreichen Profis und auch Praxiserfahrungen. Aber auch ein Quereinstieg kann erfolgreich sein. Das ist aber nach meiner Erfahrung der härteste Weg. Dafür braucht Ihr einen langen Atem, einen Sponsor oder einfach sehr große Faszination für die Fotografie.

BF: Was macht ein Bild für Sie zu einem guten Foto?

Stefan Schaal: Ein gutes Bild ist eines, bei dem man anhält und an das man sich auch noch am nächsten Tag erinnert. Es muss Emotionen wecken, die Fantasie anregen und ein persönliches Gefühl beim Betrachter erzeugen, ähnlich einem guten Musikstück.

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